Liebe Klientinnen und Klienten,

Zur Zeit müssen wir erleben, wie sich Dinge grundlegend von ein auf den anderen Tag ändern können. Die aktuelle Situation ist eine starke Herausforderung an uns alle, es gilt, neue Wege und Lösungen für den Alltag zu finden.

Ich bin auch gerne bereit, Beratungen über Telefon und über das Internet mit skype oder dem Videokonferenz-Tool zoom anzubieten. Wenn Sie davon Gebrauch machen wollen, bitte einfach melden und ich werde Ihnen die entsprechenden Informationen zukommen lassen.


Im Leben geht es nicht darum zu warten, dass das Unwetter vorbeizieht, sondern zu lernen im Regen zu tanzen.





Buchrezension




















"Ins Tun kommen" Prozess- und ressourcenorientierte Tools der Systemischen Therapie?
von Michael Schieche / Sabine Schreiber (Hrsg.)

Buchrezension von Martin Ritsch

Das Buch beginnt mit dem Versprechen, ein praxisnahes Wissen für die psychotherapeutische Praxis zu bieten, konkrete Werkzeuge vorzustellen, die direkt im therapeutischen Alltag eingesetzt werden können, dafür aber auf die theoretischen Hintergründe weitgehend zu verzichten. Dargestellt werden hauptsächlich Tools aus der Methodenkiste des lösungsorientierten und entwicklungsorientierte Ansatzes, wie sie in der Münchner Schule mit dem Lebensfluss-Modell (vft) gelehrt werden.

Insgesamt zeichnet sich das Buch durch eine klare und übersichtliche Darstellung aus. Grundlagen wie die Auftragsklärung oder therapeutische Beziehungsarten (Kunden, Besucher, Klagende) sind gut ausgewählt und verständlich dargestellt. Klassische Methoden der lösungsorientierten Therapie wie die Wunderfrage werden ausführlich beschrieben und schrittweise erklärt. Ein gebührender Platz wird Virginia Satir eingeräumt, die ja als Begründerin der entwicklungsorientierten systemischen Familientherapie gesehen werden kann.

Zentral findet sich eine ausführliche Darstellung des Lebensfluss-Modells mit einer großen Würdigung von Peter Nemetschek, der dieses Modell eingeführt hat und dessen Grundsätze und Einsichten wesentlich die Grundhaltungen in diesem Buch prägen. Wer sich mit diesem Modell beschäftigen will findet hier zahlreiche Anregungen und Einsatzmöglichkeiten dieser Methode.

Konsequent an der systemischen Praxis orientiert werden auch die Methode der Genogrammgarbeit sowie die Arbeit mit Skulpturen nach Virginia Satir erläutert. Hinweis auf die Fortführung der Methode in der Aufstellungsarbeit bleibt aus, lediglich im Kapitel über die Familienrekonstruktion findet sich eine kurze Abgrenzung zur Aufstellungsarbeit nach Bert Hellinger. Die doch sehr verbreitete Anwendung der Aufstellungsarbeit, wie sie zum Beispiel auch von Varga von Kibed und Insa Sparrer entwickelt wurden, wird mit keinem Wort erwähnt, obwohl deren Institut syst auch in München beheimatet ist wie das vft.

Es folgen die Darstellung der Teile-Arbeit, die schon erwähnte Familienrekonstrukion, wieder verbunden mit dem Lebensfluss-Modell, sowie die Arbeit mit Paaren.
Die theoretische Ankoppelung an körperorientierten Methoden, HIrnphysiologie, hypnotherapetischen und narrativen Ansätzen wirkt dann etwas bemüht und zu kurz geraten. Generell wechseln sich in den Kapiteln unterschiedliche Methoden, Settings und spezielle Kontexte ab, das Ganze wirkt daher ein bisschen zusammengewürfelt, die theoretische Einordung in die große Welt der systemischen Therapie fehlt.

Die Praxisnähe des Buches spürt man dann darin, dass Themen wie Scheidung und Trennung in Hinblick auf die Schwierigkeiten für die Kinder - speziell dann auch noch mit dem Fokus auf Hochkonflikt-Eltern - ausführlich behandelt werden. Und auch hier werden wieder konkrete Interventionen und Vorgangsweisen beschrieben, die direkt im therapeutischen Alltag umgesetzt werden können.

Ein eigenes Kapitel widmet sich dem psychiatrischen Kontext. Hier wird hauptsächlich Bezug auf das Modell von Arnold Retzer genommen, speziell die Theorie der Exkommunikation und auch die Bedeutung der Neutralität beschrieben. Und auch in diesem Kapitel wird wieder die Verbindung mit dem Lebensfluss-Modell gesucht, eine Idee, die sich durch das ganze Buch durchzieht.

So endet das Buch auch mit kurzen Ausflügen in die Bereiche Pädagogik, Ergotherapie und Supervision /Coaching. Alles in allem hält das Buch was es verspricht, viel Praxis und Methoden, die im Alltag einer psychotherapeutischen Praxis verwendet werden können ? ein Lehrbuch der Praxis.





Fachtagung "Aufgeben aufgeben"

Wege aus Depression und Burnout
Mit Vorträgen, Workshops und Kabarett

Die Themen Depression und Burnout spielen im psychosozialen und
therapeutischen Praxisalltag eine zentrale Rolle.
Im Rahmen der Fachtagung werden renommierte ExpertInnen ihre speziellen
Konzepte und Interventionen vorstellen. Daneben gibt es Platz für
Austausch, Diskussionen und Workshops. Somit soll in den zwei Tagen ein
umfassendes, aktuelles Bild dieser Störungen entstehen und eine breite
Palette an Methoden und Interventionsmöglichkeiten aufgezeigt werden.
ReferentInnen: Arnold Retzer, Tiziana Verbitz, Martina König-Bachmann,
Ilka Hoffmann-Bisinger, Heidi Kastner, Reinhold Bartl, Stefan Geyerhofer,
Martin Christandl


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Achtung neuer Termin: 11. und 12. März 2022

Parkhotel Hall in Tirol
Thurnfeldgasse 1
6060 Hall in Tirol

Information und Rückfragen:
institut@systemischepraxis.at
Barbara Laske 0650-3014821
Christine Dander 0650-8404659
www.institut.systemische-praxis.at




Systemische Kurztherapie bei Angststörungen und Psychosen

18.-19.Oktober 2019


In diesem 2-tägigen Seminar werden Grundlagen der systemischen Kurztherapie vermittelt, insbesondere eine spezielle systemische Diagnostik, die grundlegende Dualität von Problem und Lösung sowie eine ausführliche Differenzierung der Neutralitäten im Therapieprozess.

Dr. Bernd Schumacher hat in 20 Jahren mit ca. 400 KlientInnen aus nahezu dem gesamten Formenkreis der Ängste und Phobien sein eigenes systemisches Verfahren bei Angststörungen entwickelt. Das Seminar vermittelt im ersten Teil Techniken der systemischen Therapie von Angststörungen. Ziel ist es, den KursteilnehmerInnen ein standardisiertes Vorgehen bei Angststörungen zu vermitteln. Bei entsprechendem Vorgehen genügt oft nur eine einzige Therapiesitzung, um dauerhafte Veränderungen bei Klienten zu erhalten.

Im zweiten Teil wird es speziell um die Behandlung von Psychosen gehen. Obwohl es in den 80er und 90er Jahren insbesondere der Heidelberg Gruppe gelungen ist, alternative Modelle hierzu zu entwickeln, dominieren weiterhin und vermehrt biologistische Konzepte den Kontext Psychiatrie. Diese Modelle orientieren sich sowohl an familiären als auch neuerdings an innerpsychischen Strukturen, die psychotische Entwicklungen begünstigen können. Der angebotene Workshop bietet folglich Anhaltspunkte für ein soziales und intraindividuelles Verständnis von Psychosen, in dessen Zentrum ein Konzept systemischer Konflikttheorie stehen wird.
Es werden Modelle vorgestellt, die es erlauben, aus diesem anderen Verständnis heraus, therapeutische Strategien abzuleiten, die sich im psychotherapeutischen Umgang mit Psychosen als äußerst wirksam herausgestellt haben.

Bernd Schumacher, Dr. phil., M.A.,
geb.1963, ehemaliger Mitarbeiter der Abteilung für Familientherapie der Universität Heidelberg, Systemischer Einzel-, Paar- und Familientherapeut in freier Praxis, Lehrtherapeut und 1. Vorsitzender der IGST, Supervisionstätigkeit in psychosozialen und psychiatrischen Kontexten.
Termin: 18.-19.Oktober 2019 (24 EH) jeweils 9.00-17.00

Ort: IGfB - Gänsbacherstraße 6, 6020 Innsbruck

Kosten: 390,- Euro (2 Tage mit 16 Einheiten)

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Alle Module und Workshops können auch einzeln gebucht werden!

Nachdem wir gerade unsere erste Fortbildungsreihe Super!Vision! erfolgreich beendet haben steht schon das nächste Curriculum vor der Tür.
Die guten Evaluationen und Rückmeldungen haben uns beflügelt und wir starten im Jänner 2019 mit der neuen Weiterbildungsreihe Problemspezifische Systemische Kurztherapie.
Download Folder Weiterbildungsreihe Systemische Kurztherapie

Hier gelangen Sie zum Anmeldeformular: Anmeldeformular


Damit bieten wir eine umfassende Weiterbildungsreihe an, die praxisnah und kompakt die grundsätzliche Haltung der systemischen Kurztherapie vermittelt und das Erlernen konkreter Modelle und Techniken für den Einsatz in der Alltagspraxis ermöglicht.

In 4 Grundlagen-Modulen (10 Tage), 5 Wahl-Seminaren (5 Tage) und einer 3-tägigen Fachtgagung vermitteln österreichische und internationale Psychotherapie-ExpertInnen ihre spezifische kurztherapeutische Vorgehensweise in ausgewählten Problembereichen. Neben den Schwerpunkten Depression, Angststörungen und Suchtstörungen werden auch die Themen Burnout, Zwang, Essstörungen, Psychosen, Persönlichkeitsstörungen, psychosomatische Störungen, posttraumatische Belastungsstörung sowie Paarkonflikte und Probleme in der Arbeit mit Jugendlichen und ihren Familien behandelt. Somit möchten wir mit der Fortbildungsreihe auch einen Überblick über störungsspezifisches Wissen vermitteln. [mehr zur Weiterbildungsreihe...]

Die Workshops der Weiterbildungsreihe und die Fachtagung können nicht nur als gesamte Reihe sondern auch einzeln - je nach Bedarf und Interesse an bestimmten Themen - gebucht werden.

das Team des insituts für systemische praxis
Martin Ritsch, Christine Dander, Sonja Grill und Barbara Laske

Für Fragen und weitere Auskünfte stehen wir jederzeit zur Verfügung:
Mag.Barbara Laske +43(0)650 301 48 21
Mag.Christine Dander +43(0)650 840 46 59
Email: institut@systemische-praxis.at
www.institut.systemische-praxis.at




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Modul G
Fritz Weilharter: Spezielle Dynamiken in Organisationen
14.06.2018 9.00-17.00 (8EH)

zusammengefasst von Martin Ritsch

Aufbauend auf sein Seminar im vergangenen Jahr über die unterschiedlichen Beratungsformate in der Supervision hat uns Fritz Weilharter mit einer differenzierten Sicht auf Unternehmen eine wunderbare Ergänzung geboten.

Im Dreieck von Strategie, Organisation und Personen lassen sich die einzelnen Organisationsformen unterscheiden. Der Berater hat die Aufgabe, mit den Unternehmen Strategien zu entwickeln, die eine Verbesserung dieser Bereiche ermöglicht. „Die sehen nicht, was sie nicht sehen!“ ist eine klare Botschaft für alle BeraterInnen, unbekannte Seiten und Möglichkeiten zu beleuchten, um Entwicklung in Gang zu bringen. ... [mehr ...]




Modul F
Ilka Hoffmann-Bisinger Analoges Systemisches Coaching – Arbeiten mit inneren BildernSupervisorische Ansätze aus der Existenzanalyse und der Verhaltenstherapie
21.04.2018 9.00-17.00 (8EH)

zusammengefasst von Martin Ritsch

Aus ihrem Modell der Analogen Systemischen Kurztherapie stellt Ilka Hoffmann in diesem Seminar die Anwendung dieses Modells für Supervision und Coaching vor.

Der Ansatz basiert auf dem Palo Alto -Modell von Watzlawick, Weakland und Fish und geht davon aus, dass menschliche Probleme aus dem Versuch entstehen, Probleme zu lösen mit Lösungsmustern, die nicht oder nicht mehr funktionieren, die „versuchte Lösung“ wird selber das Problem.

Ihre Weiterentwicklung besteht darin, konsequent die Ressourcen der KLientInnen zu nutzen, um den „Teufelskreis“ der versuchten Lösung zu unterbrechen....[mehr ...]




Modul F
Elfe Hofer: Supervisorische Ansätze aus der Existenzanalyse und der Verhaltenstherapie
20.04.2018 9.00-17.00 (8EH)

zusammengefasst von Christine Dander

Zu Beginn dieses Seminartages stellt Elfe Hofer einige allgemeine einführende Fakts und ihr Erfahrungswissen zur Verfügung.
Sie definiert das Ziel einer Supervision die Handlungsfähigkeit der Menschen zu vergrößern, sowie die Selbstwirksamkeit und Selbstreflexion zu erhöhen.
Elfe Hofer betont die Bedeutung einer sorgsamen Klärung, bevor man zu arbeiten beginnt; nicht wackelig starten! Eine klare Struktur ist wichtig: Versäumnisse bieten Einladungen für Schwierigkeiten. Etwa 10% aller Supervisionen zeigen problematische Verläufe ... [mehr ...]



Modul G
Heidi Möller: Was ist gute Supervision?
15.06.-16.06.2018 9.00-17.00 (16EH)

zusammengefasst von Barbara Laske

Zum Abschluss der Fortbildungsreihe Super! Vision! gelang es Heidi Möller nochmals den Bogen über die Inhalte des vergangenen Jahres zu spannen und uns zugleich einige neue Inputs auf den Weg mitzugeben. Zunächst betonte sie wie wichtig eine gute Diagnostik der Organisation zu Beginn des Prozesses ist. Als SupervisorIn ist es wesentlich eine gemeinsame Problemdefinition mit allen Beteiligten herzustellen und sich hier nicht zu schnell verführen zu lassen, die (häufig von den AuftraggeberInnen) vorgegebenen Schilderungen zu übernehmen....[mehr ...]




Gerade erschienen in der Zeitschrift systeme:


Systemische Haltung und störungsspezifisches Wissen – vom Entweder-oder zum Sowohl-als-auch
Stefan Geyerhofer, Martin Ritsch, Christoph Thoma

"Wir möchten in diesem Beitrag etwas fortsetzen, das in der deutschsprachigen
Szene Systemischer Therapie erst eine sehr kurze Tradition
hat, in anderen Sprachräumen seit Langem abgeschlossen ist
– nämlich eine kritische Auseinandersetzung mit jener erkenntnistheoretischen
Diskussion, die die Systemische Therapie der letzten
Jahre stark geprägt hat und meist mit dem Begriff „Kybernetik zweiter
Ordnung“ – kurz „Kybernetik 2“ – umschrieben wird. Wir wollen
uns dabei auf die noch wenig beachteten Nebenwirkungen dieser
Metatheorie oder mehr noch den Nebenwirkungen der jahrelangen
Beschäftigung damit konzentrieren und überblicksmäßig ein paar davon
zur Diskussion stellen. Es soll unter anderem aufgezeigt werden,
wie diese Diskussion die Integration störungsspezifischen
Wissens in Konzepte Systemischer Therapie im deutschsprachigen
Raum erschwert hat."

Download Artikel




Modul E
Guni Leila Baxa: Aufstellungsarbeit in Supervision und Coaching
23.3.-24.3.2018 9.00-17.00 (16EH)

zusammengefasst von Sonja Grill

Guni Leila Baxa zu erleben war ein Geschenk!
Allerdings fällt es mir diesmal sehr schwer mit Worten zu beschreiben, welchen Nachklang ihre Aufstellungen in mir und vielen anderen TeilnehmerInnen bewirkten.
Sie konnte mit einer wunderbaren Mischung aus Feingefühl, Respekt und höchster Konzentration ein unvergessliches Workshopwochenende gestalten.

Wir fanden uns in vielen verschiedenen Rollen - als Aufstellende und RepräsentantInnen wieder und konnten am eigenen "Leib" erfahren, welche Bedeutung der Körper als Resonanzkörper in einem therapeutischen Setting bzw. in einem Supervisionssetting haben kann. ... [mehr ...]




Modul D
Stefan Geyerhofer: Begleitung von Teams in schwierigen Phasen
3.3.2018 9.00-17.00 (8EH)

zusammengefasst von Sonja Grill

Im Seminarraum mit herrlicher Aussicht startete Stefan Geyerhofer humorvoll und sehr praxisorientiert seinen Workshop: Team Entwicklung - Begleitung von Teams in schwierigen Phasen.

Mit einer Demonstration einer Teamentwicklung zur Gründung eines Instituts stiegen wir sofort praktisch in das Thema ein. Durch das Rollenspiel wurde sichtbar, welche Fragen und welcher Ablauf für den Prozess einer Teamentwicklung bedeutsam sind.
Im Kennenlernen der einzelnen Teammitglieder wurde der Fokus auf die jeweiligen Erfahrungen und Ressourcen gelegt, die bereits vorhanden sind. So wurde sichtbar, worauf man aufbauen kann bzw. welche Aufgabenbereiche noch abgedeckt werden müssen ...[mehr ...]




Modul D
Ulrike Hanko: Wertorientiertes Coaching Teamentwicklung
17.11.2017 9.00-17.00 (8EH)

zusammengefasst von Christine Dander

Der Inhalt dieses Seminars bezieht sich auf das St. Galler Coaching Modell (SCM), der Prozess beinhaltet die Arbeit in 5 Dimensionen:
1. Zieldimension
2. Problemdimension des Entwicklungsraums
3. Dimension der Tiefenstruktur in Ziel-und Problemraum
4. Zeitdimension des Wertes
5. spirituelle Dimension und die Arbeit mit und am Selbstbild
Die Bedeutung des Wert-Elements ist in diesem Modell ein zentraler und gibt dem Coachingprozess eine Ausrichtung.

Der Einstieg in den Tag begann mit einer interessanten Aufgabe für die Teilnehmenden: In einer Partnerübung sollten 10 wichtige Werte aufgelistet werden, die für einem persönlich in der Partnerschaft wichtig sind. In einem nächsten Schritt mussten 7 Werte gestrichen werden, dann sollte man sich schlussendlich für einen Wert entscheiden. In diesem Prozess konnte erlebt werden, wie schwierig es ist auf Werte zu verzichten und Werteverletzungen sich auswirken... [mehr ...]



Modul C
Michael Worsch: Körperorientierte und kunstanaloge Methoden in der Supervision
23.09.2017 9.00-17.00 (8EH)

Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind!“ Albert Einstein

Den eigenen Körper als Seismographen zu verwenden, das hat Michael Worsch versucht im Workshop mit unterschiedlichsten Methoden zu verdeutlichen. Die Bedeutung von Worten im Szenischen zu erfassen, das Spüren in der Spur, das Empfinden im empor finden, den Stillstand und den Fortschritt, die Vorstellung und den Wendepunkt, ...
So wie das Theater eine Zeigekunst ist kann auch Supervision Dinge in Szene setzen und das Verborgene sichtbar machen. ... [mehr ...]




Auf YouTube gibt es einen interessanten und aktuellen Beitrag, den unser lieber Kollege Stefan Geyerhofer vom IST Wien auf einem Symposium in Heidelberg zur Systemischen Therapie und Störungsspezifischen Wissen gehalten hat:
[youtube ...]



Modul C
Jutta Fürst: Psychodramatische Techniken in der Supervision
22.09.2017 9.00-17.00 (8EH)

Der Inhalt dieses Workshops gestaltete sich sehr praxisbezogen und nahe am Supervisionskontext. Jutta Fürst gelang es in einem präzisen, klaren und strukturierten Zugang psychodramatische Techniken anschaulich und brauchbar für das Arbeiten zu vermitteln. Die „Kraft der Szenen“ konnte durch das viele praktische Arbeiten erlebt werden.
Zu Beginn des Workshops konnten die Teilnehmer mittels soziometrischen Übungen erfahren wie „Bewegung bewegt“. Die sogenannten psychodramatischen Erwärmungstechniken dienen dazu eine Atmosphäre des Vertrauens zu schaffen und in eine Spontanitätslage zu kommen.
Eine der anschließenden Aufgabenstellungen „Beziehungen in Skulpturen darstellen“(persönliche und als Supervisand und Supervisor) gestaltete sich sehr spannend und aufschlussreich. ...[mehr ...]




Erfrischend, zurücklehnend und mit einem radikalen Blick nach vorne: so kann Coaching auch sein. Sonja Radatz hat uns mit einem fundierten theoretischen Hintergrund und vielen Beispielen und Demonstrationen ihre Art von Coaching näher gebracht.

Und sie hält nicht viel von langen Analysen, das hält einen einfach nur auf und zementiert eher vorhandene Muster und kann dadurch sogar Lösungen blockieren. Eine kurze Analyse genügt, dann ist es wichtig den Auftrag zu verhandeln und dann geht’s schon los im Gestalten des neuen Lebens... [mehr ...]




Ganz klar und übersichtlich verdeutlichte uns Wolfgang Sonnleitner, was für ihn gute Supervision ausmacht- die Differenzierung von:
1. Was ist das Anliegen?
2. Was ist das Ziel?
3. Was ist mein Auftrag (als SupervisorIn)?

Klare Struktur(en), Professionalität, die nicht von unserer (Tages-) Befindlichkeit abhängt und immer wieder die Einführung einer Metakommunikation: „ Wie läuft es bis jetzt?“ „Gibt es etwas, das ich als Supervisor nicht tun soll/tun darf?“ - um die positive Kraft des negativen Denkens bestmöglich zu nutzen... [mehr ...]







Es lohnt sich, einen Stift zu haben
Schreiben in der systemischen Therapie und Beratung
Carmen C. Unterholzer

Buchrezension von Martin Ritsch

Und es macht einen Unterschied, wenn KlientInnen in der Therapie schreiben. Dies wird im gerade erschienenen Buch von Carmen Unterholzer über das Schreiben in der systemischen Therapie mehr als deutlich. Und der Unterschied ist sehr unterschiedlich und vielfältig - wie das weite Feld der Psychotherapie selbst.
Carmen Unterholzer gibt in einer feinen und konzentrierten Darstellung ...[mehr ...]



Super! Vision!
Eine Fortbildungsreihe für den Über-blick

Das Seminar von Fritz Weilharter war ein idealer Einstieg in die Fortbildungsreihe Supervision und Coaching. In gemeinsamer Arbeit konnten wir die Unterschiede der einzelnen Formate wie Team-Supervision, Fall-Supervision, Gruppensupervision, Einzel- und Teamcoaching und Organisationsentwicklung herausarbeiten und die Kriterien für unterschiedliche Kontexte mit den entsprechenden Aufträgen verdeutlichen. Dabei ist klar geworden, ...[mehr ...]

Eva-Maria Kremsner hat im theoretischen Teil ihres Workshops klar herausgearbeitet, was eine systemische Haltung in der Supervision bedeutet: sie ist nicht wertend sondern beobachtend und fragend. PsychotherapeutInnen müssen darauf achten, ihre supervisorische Sicht von der psychotherapeutischen Sicht zu trennen. Daher ist es wichtig, gemeinsam mit den SupervisandInnen zu klären, was Vertraulichkeit im Team nach außen bedeutet und dass jeder für das, was er sagt Verantwortung trägt. Der Supervisor muss darauf achten, dass keine Beleidigungen, Diskriminierungen passieren.
Mit dem Team gemeinsam besprochene Rahmenbedingungen sind unabdingbar für einen guten Prozess, denn Supervision ist kein Konfliktmanagement und keine Selbsterfahrung. Das Beratungsformat muss zum Thema passen. Es ist wichtig,...[mehr ...]

Download Folder_FortbildungsreiheSuperVision

Manchmal wird ein Gedanke zu einer Idee, die Idee zu einem Konzept und nach vielen Gesprächen und Überlegungen dann zu einer Fortbildungsreihe.
[nähere Infos zu den einzelnen Modulen ...]

Dabei freut es uns ganz besonders, dass es gelungen ist, einen bunten Bogen an Themen zu spannen und Personen aus unterschiedlichsten Bereichen für dieses Projekt zu gewinnen.
[mehr zur Fortbildungsreihe...]



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Bernd Schumacher: Die systemische Therapie bei Psychosen

18.-19.November 2016

Gerade ist ein spannendes Wochenendseminar mit Bernd Schumacher zu Ende gegangen.
An dieser Stelle herzlichen Dank an alle TeilnehmerInnen die mit ihrer Aufmerksamkeit, Neugier und Mitdenkem das Seminar bereichert haben.
Vielen Dank an Bernd Schumacher, der es wieder geschafft hat, 2 lebendige und äußerst praxisnahe Tage mit uns zu gestalten!

Gemeinsamer Tenor dabei war, dass der Bereich der Psychosen nach wie vor ein wichtiges und entwicklungsreiches Feld für Psychotherapie darstellt und auch viel Mut und Selbstbewusstsein in der Praxis erfordert.





AUGENBLICKE

JORGE LUIS BORGES (1899-1986)

"Wenn ich mein Leben noch einmal leben dürfte,
würde ich versuchen mehr Fehler zu machen.
Ich würde nicht so perfekt sein wollen - ich würde mich mehr entspannen.

Ich wäre ein bisschen verrückter als ich es gewesen bin,
ich wüsste nur wenige Dinge, die ich wirklich sehr ernst nehmen würde.
Ich würde mehr riskieren, würde mehr reisen,
Ich würde mehr Berge besteigen und mehr Sonnenuntergänge betrachten.
Ich würde mehr Eis und weniger Salat essen.

Ich war einer dieser klugen Menschen,
die jede Minute ihres Lebens vorausschauend und vernünftig leben,
Stunde um Stunde, Tag für Tag.

Oh ja, es gab schöne und glückliche Momente, aber wenn ich noch einmal anfangen könnte,
würde ich versuchen, nur mehr guten Augenblicke zu haben.
Falls Du es noch nicht weißt,
aus diesen besteht nämlich das Leben;
nur aus Augenblicken, vergiss nicht den Jetzigen!

Wenn ich noch einmal leben könnte,
würde ich von Frühlingsbeginn an bis in den Spätherbst hinein barfuß gehen.
Ich würde vieles einfach schwänzen,
ich würde öfter in der Sonne liegen.

Aber sehen Sie … ich bin 85 Jahre alt
und weiß, dass ich bald sterben werde."