Ansatz und Einflüsse

Zusammenfassend vorweg kann ich meine Art der Therapie als systemisch-strategische Kurz-Therapie benennen.

Meine Grundlagen für diese Arbeit habe ich in meiner Ausbildung zum systemischen Familientherapeuten am IFS (Institut für systemische Familientherapie und Supervision) unter der Leitung von DSA Juliane Kleibel-Arbeithuber und Mag.Brigitte Roschger-Stadlmayr erworben.
Neben zahlreichen Werkzeugen, Impulsen und Einsichten sind für mich aus dieser Ausbildung der entwicklungsorientierte Ansatz nach Virginia Satir und lösungszentrierte Ansätze nach Steve de Shazer und Insoo Kim Berg zentral für meine Arbeit geworden.

Dazu gekommen sind viele Erfahrungen und Einsichten aus der Arbeit in der Männerberatung Mannsbilder in Innsbruck. Hier waren insbesondere die Impulse von Joachim Lempert, Burkhard Ölemann, Günter Funke, Albrecht Mahr und die vielen Erfahrungen im Beratungsteam richtunggebend für meine Arbeit in diesem Bereich.

In meiner Arbeit im sozialpsychiatrischen Bereich habe ich stark von den Ideen und Ansätzen von Arnold Retzer aus Heidelberg profitiert, der auch in meiner Arbeit mit Paaren ein nicht mehr wegzudenkender Teil in meinen Interventionen geworden ist.

Für die Arbeit mit Burnout bin ich Alfred Lange aus Amsterdam dankbar, von dem das Werkzeug der Schreibtherapie erhalten habe, das ich mittlerweile auch in anderen Bereichen hilfreich einsetzen kann. Inspiriert haben mich hier auch die Ansätze von Christina Maslach und hilfreiche Modelle von Stefan Geyerhofer. Stefan ist mir in weiterer Folge ein großes Vorbild für das Überdenken alter Ansätze geworden und hat mir wichtige Aspekte der Weiterentwicklung der systemischen Praxis aufgezeigt.

Für den Bereich der Angst, der Panikattacken und Zwänge und auch für den Bereich der Depressionen bin ich auf die Ansätze von Giorgio Nardone gestoßen, die mir in vielen Fällen eine äußerst erfolgreiche Methode der Behandlung bieten. Zudem bin ich zu der Auffassung gelangt, dass in vielen Fällen eine kurzzeittherapeutische Vorgehensweise äußerst hilfreich und effizient ist.

Im weiten Land der Aufstellungsarbeit bin ich dankbar für die wertvolle Zusammenarbeit mit Christine Hubeny, die mir bei der Planung und Leitung einer Aufstellungs-Supervisionsgruppe zur Seite steht. Beeinflusst haben mich in diesem Feld unter anderen die Einsichten von Bert Hellinger und Varga von Kibed.

Wichtige Impulse für die Arbeit erhielt ich auch von Michael Worsch im Grenzbereich zum Theater, von Deszö Birkás im wissenschaftstheoretischen Bereich und von Brigitta Beghella im Bereich der Supervision.

Nicht zuletzt möchte ich an dieser Stelle auch meinem Praxiskollegen Martin Christandl erwähnen, der mich in vielen Jahren in zahlreichen Intervisionen in meiner therapeutischen Entwicklung begleitet und immer wieder wichtige Impulse für die tägliche Arbeit gesetzt hat.

Ein weiteres Highlight in meiner Entwicklung ist die Begegnung mit Christoph Thoma, der mich in seinen Büchern und im persönlichen Gespräch sehr oft inspiert hat und mir immer wieder Mut macht, den eigenen Weg weiter zu gehen.

Einen wesentlichen Impuls für die Entwicklung in Richtung Kurztherapie habe ich dann durch Impulse von Bernd Schumacher aus Heidelberg erhalten. Seine beeindruckende Vorgehensweise bei der Behandlung von Angststörungen hat mir neue Einsichten und Selbstvertrauen in die Behandlung dieser Störungsbilder gebracht. Seine konsequent systemische Haltung und das zugrunde gelegte Konfliktmodell bildet eine gute Grundlage für die Behandlung von Psychosen und hat mich auch in vielen meiner Therapiesitzungen unterstützt.

Rudolf Klein aus Merzig hat mich mit seinen Einsichten zum Thema süchtigem Trinken stark beeindruckt und ein gutes Werkzeug für den Bereich Sucht zur Verfügung gestellt.